Technik des Crimpen

Der Begriff Crimpen stammt vom Englischen "to crimp", was soviel bedeutet wie pressen, eindrücken, falten oder auch faltend verformen.

In der Elektroinstallation bezeichnet man mit Crimpen das mechanische Zusammendrücken einer Hülse zur Herstellung einer festen mechanischen Verbindung zwischen Leiter und Verbinder.

Crimpverbindungen haben die Lötverbindungen weitgehend abgelöst und sich über die Jahre ihres Bestehens bestens bewährt. Sie sind aber nur dann zulässig, wenn sie den geforderten DIN-Anforderungen entsprechen. Dies wird an verschiedenen Arbeitsplätzen überprüft.

Voraussetzung ist, daß Leiter, Kontakt, Crimpwerkzeug und Werkzeugeinstellung aufeinander abgestimmt sind.

 

Das bedeutet im Einzelnen:

     

  1. Leiter und Verbinder müssen in ihren Kapazitätswerten zueinander passen. Die Abisolierlänge sowie Positionierung der Leiter im Verbinder sollen den jeweiligen Erfordernissen der unterschiedlichen Verbinder entsprechen.

  2. Leiter und Verbinder müssen in das nach Art und Kapazität passende Crimpprofil eingelegt und dort richtig positioniert werden. Für einige Crimpverbindungen gibt es Positionierhilfen, die das präzise Positionieren erleichtern. Mittels Kontrollmarkierung kann bei einigen Crimpeinsätzen nach dem Crimp überprüft werden, ob die Crimpung im richtigen Profil durchgeführt wurde.

  3. Der Crimpdruck soll über das Crimpprofil gleichmäßig aufgebracht werden. Das wird in einer parallel verlaufenden Crimpbewegung am Besten erreicht. Crimpzangen sind in der Regel auf einen definierten Crimpdruck eingestellt. Daß dieser auch vollständig auf den Kontakt aufgebracht wird, stellt eine Zwangssperre sicher. Das heißt, die Zange läßt sich erst öffnen, wenn die Vercrimpung zuverlässig beendet ist.

 

 

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